"Gestrandete Seelen": Skulptur aus schwarzem Serpentin

Das war ein hartes Stück Arbeit! Serpentin Springstone ist besonders schön, aber auch besonders hart. Immerhin 15 Monate habe ich daran gearbeitet. Der Name soll an alle diejenigen erinnern, die in den letzten Jahren über das Mittelmeer nach Europa geflohen sind und das "Glück" hatten, anzukommen

Projekt "Kopf Piemont": Skulptur aus Serpentin Springstone, Entstehungsgeschichte

Serpentin Springstone ist eine sehr harte Variante der Serpentin Familie

Anfang August bin ich mit meiner Frau und Freunden 10 Tage auf einem Bildhauer workshop im Piemont . Das Ganze findet in einem Schloss aus dem 17. Jahrhundert statt, die Atmosphäre ist aussergewöhnlich. Hierfür habe ich mir einen Serpentin Springstone besorgt, der tiefschwarz und extrem hart ist. Der Stein wiegt knapp 60 kg. Mal sehen, ob meine Knochen die harte Arbeit durchhalten. Wenn nicht, werde ich wohl zwischendurch auf den Sandstein ausweichen....

Im Piemont:

Die ersten Tage des Workshops habe ich dann an diesem Stück gearbeitet. Da der Stein aber aussergewöhnlich hart ist, bin ich - wie "befürchtet" - die letzten 3 Tage auf den weicheren Sandstein (siehe "Clara") ausgewichen.

Seit dem letzten Sommer hatte ich an dieser Skulptur nicht mehr gearbeitet. Jetzt geht es weiter:

Der Kopf ist noch nicht ganz fertig, Nase, Ohr und vor allem der Mund benötigen noch Detailarbeit. Ich stoppe aber erst mal hier und beginne, an der anderen Hälfte des Steins zu arbeiten. Ich möchte hier eine verschleierte Frau anfertigen. Das wird noch ein langer Weg. Und ganz zum Schluß kommt dann das fine-tuning beider Köpfe.

ca. Abmessung in cm (H/B/T):

 

ca. Gewicht in kg: 33 kg